Auslandsstudium

Wichtiges Ziel der Bologna-Reform ist es, die Mobilität der Studierenden während und nach Abschluss des Studiums zu fördern. An vielen Hochschulen besteht daher die Möglichkeit, ein oder zwei Semester an einer ausländischen Hochschule zu absolvieren. Der günstigste Zeitpunkt dafür variiert je nach Studium und wird teilweise von der Hochschule empfohlen oder vorgeschrieben. Um die Austauschaktivitäten zu fördern und sicher zu stellen, dass die im Ausland absolvierten Module in das eigene Curriculum passen, gehen Schweizer Hochschulen Kooperationen mit verschiedenen ausländischen Hochschulen, den so genannten Partnerhochschulen, ein. Oft kann das Auslandsstudium über ein Austauschprogramm, wie z.B. Erasmus, organisiert werden. Das bietet den Vorteil, dass die Studierenden im Ausland finanziell unterstützt und von der Heimathochschule betreut werden. Wer sein Auslandsstudium selbst organisiert, wird als Freemover bezeichnet. Ein eigenständig organisierter Aufenthalt ist meist mit deutlich höheren Kosten verbunden. Damit die erbrachten Leistungen im Ausland von der Heimathochschule anerkannt werden, muss vor Beginn des Auslandsstudiums ein Learning Agreement abgeschlossen werden. Neben den fakultativen Auslandsstudien gibt es in manchen Studiengängen verpflichtende Auslandsaufenthalte als integrale Bestandteile.