Fachhochschulen

Die Fachhochschulen (FH) sind in der Schweiz seit Mitte der 1990er Jahre als neuer Hochschultypus entstanden. Ihre Ursprünge liegen in den ehemaligen Höheren Fach-schulen, die teilweise in die neuen Fachhochschulen integriert wurden (beispielsweise die HWV). Der gesetz-liche vierfache Leistungsauftrag der Fachhochschulen umfasst die Ausbildung, Weiterbildung, Forschung und Entwicklung sowie Dienstleistungen (Beratung) für Dritte. Fachhochschulen bieten Studiengänge, deren Inhalte eine enge Verbindung zur Praxis aufweisen und oft berufsbegleitend absolviert werden können. Die Studiengänge sind nach dem zweistufigen System des Bachelor und Master aufgebaut und eidgenössisch anerkannt. Voraussetzung für die Zulassung zu einer Fachhochschule ist in der Regel eine Berufsmaturität oder eine gymnasiale Maturität, die durch ein einjähriges Berufspraktikum ergänzt werden muss. Heute umfasst die Fachhochschullandschaft Schweiz sieben öffentlich-rechtliche und zwei private Fachhochschulen. Die Pädagogischen Hochschulen (PH) zählen ebenfalls zum Typus Fachhochschule.

Weitere Informationen: www.bbt.admin.ch